ÖKS15 als Basis für Klimakommunikation und Klimaservices

Die Österreichischen Klimaszenarien aus dem Jahr 2015 (ÖKS15) geben den letzten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis zu dem Thema wieder, wie sich der Klimawandel künftig in Österreich auswirken wird. Ein Konsortium aus Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), Wegener Center für Klima und globalen Wandel (WEGC) und dem interfakultären Fachbereich Geoinformatik der Universität Salzburg (Z_GIS) hat im Auftrag von Bund und Bundesländern Klimaszenarien für Österreich (ÖKS15) ausgearbeitet.

Sie bauen auf Euro-Cordex-Datensätzen auf. Mitsamt den daraus abgeleiteten Analysen geben sie einen Überblick über die Auswirkungen des Klimawandels in Österreich und stellen eine Basis für weitere Detailstudien dar, die über das Climate Change Centre Austria (CCCA), der Scientific Community kostenlos zur Verfügung steht.

Berichte

ÖKS15-Endbericht und Kurzfassungen: 

  • Der Endbericht ist für jene gedacht, die auch an der Methodik und an umfangreicheren Ergebnissen interessiert sind.
  • Für Entscheidungstragende auf Bundesebene gibt die Zusammenfassung für Entscheidungstragende einen guten ersten Überblick über die wesentlichsten Ergebnisse.
  • Für Entscheidungstragende in den Bundesländern wurden Factsheets ausgearbeitet, deren Informationen auf das jeweilige Bundesland zugeschnitten sind.

Die Datensätze aus dem Projekt sowie die Bundesländer Factsheets stehen der Wissenschaft kostenlos und online über das CCCA Datenportal zur Verfügung. (Stand: 14.09.2022)

Der Endbericht, die Zusammenfassung der Ergebnisse für Entscheidungstragende sowie Fact Sheets zu den einzelnen Bundesländern sind auf der Website des BMK zu finden (Stand Sept. 2022).

Titelbaltt ÖKS15 Endbericht
Die Österreichischen Klimaszenarien - ÖKS15 Endbericht. Quelle: ÖKS Projekt-Konsortium

Bundesländer-Factsheets

ÖKS15 Factsheet Burgendland - Grafiken für beobachtete Lufttemperatur und simulierte Temperaturänderung. Quelle: ÖKS-Konsortium

Anleitungen für Datenverwendung und -interpretation

Evaluierung und Datenverwendung der ÖKS15-Daten

Im Anschluss an die Veröffentlichung der ÖKS15-Berichte wurde im STARC-Impact Projekt eine Guideline zur Nutzung der ÖKS-Klimawandelsimulationen sowie der entsprechenden gegitterten Beobachtungsdatensätze herausgegeben.

Titelblatt der STARC impact guideline
Guideline zur Nutzung der ÖKS15-Daten. Quelle: STARC-Impact Projekt
kommentierte Klimafolgenkarte des Projeks ClimaMaps
Kommentierte Klimafolgenkarte des Projeks ClimaMaps. Quelle: ClimaMaps Konsortium

Kommentierte Klimafolgen-Karten für Österreichs Regionen

Die Auswirkungen der Klimaerwärmung sind heute schon auf lokaler Ebene zu spüren: Zunehmende Hitzetage, schwindende Gletscher und eine verlängerte Vegetationsperiode sind erste sichtbare Folgen dieser Veränderung. Das Projekt CLIMA-MAP liefert Kartenmaterial, welches auf die Bedürfnisse der Regionen zugeschnitten ist.

Anwendungen, die auf den ÖKS15 Daten aufbauen

Regionale Klima-Infoblätter

Die Veränderungen durch den Klimawandel sind von Region zu Region unterschiedlich. In den KLAR! Klima-Infoblättern sind die wissenschaftlichen Daten zu erwartenden Klimaänderungen für den Zeitraum 2021-2050 übersichtlich dargestellt und sollen insbesondere bei evidenzbasierten Entscheidungen in der Anpassung unterstützen.

Klimainfoblatt der KLAR! Region Alpbachtal, Deckblatt. Quelle: Klima- und Energiefonds
Klimainfoblatt der KLAR! Region Alpbachtal, Quelle: Klima- und Energiefonds
Eine interaktive Grafik gibt einen Überblick über die vergangene und künftige Schneesituation in Österreich
Infografik FuSE-AT. Quelle: FuSE-AT Konsortium

Erweiterung des Indikatorsatzes der ÖKS15-Daten

Die ÖKS15-Klimaszenarien bildeten die Basis für zahlreiche weitere Forschungsprojekte. Dabei wurde z.B. im Projekt FuSE.AT der Indikatorensatz um den Bereich Schnee (z.B. Schneedeckendauer, Tage mit der Möglichkeit zur Beschneiung) erweitert.

Mehr Projekte auf Basis der ÖKS15 Daten

Ihre Produkte basieren auch auf den ÖKS15 Daten und Sie möchten Sie hier präsentieren? Dann bitten wir um Kontaktaufnahme.