Integration von user needs, downscaling und Modellauswahl

ACRP Projekt PREVAL ÖKS NEXTGEN

Bild von Computermonitor mit Datenkurve

 

Steckbrief

Fördergeber: ACRP-Projekt, Klima- und Energiefonds
Titel: Processed based climate model evaluations over Austria for informing the next generation of Austrian climate scenarios (PREVAL ÖKS NXTGEN)
Stichwörter: Evaluation, Benutzer:innenbedürfnisse, Modellauswahl, Bias-Anpassung, Downscaling
Leitung: Universität Graz, Wegener Center
Kontakt: Martin Jury (martin.jury@uni-graz.at), Douglas Maraun (douglas.maraun@uni-graz.at)
Projektpartner: GeoSphere Austria, Universität Innsbruck
Projektdauer: 01.12.2022-01.12.2023

 

Ziel

Das Hauptziel von PREVAL ÖKS NEXTGEN ist es, die Entwicklung von ÖKS NEXTGEN zu steuern, insbesondere einen Prozess sicherzustellen, der (1) einen breiten Satz von Nutzer:innenbedürfnissen und -wertvortellungen berücksichtigt, (2) über die Auswahl von Modellensembles und individuellen Modellen informiert, und (3) über das Design einer sinnvollen Bias-Anpassung und statistischen Downscaling-Strategie informiert.

Kurzfassung

PREVAL ÖKS NEXTGEN ist aus dem Community-Prozesses im Rahmen der geplanten Aktualisierung der Österreichischen Klimaszenarien (ÖKS) entstanden. Das Hauptziel des Projekts ist es die Entwicklung von ÖKS zu begleiten, um insbesondere (1) einen Prozess zu gewährleisten, der eine breite Palette von Nutzer:innenbedürfnisse und -wertvorstellungen berücksichtigt, (2) Informationen für die Auswahl von Modellensembles und individuellen Modellen sowie (3) Informationen über das Design einer sinnvollen Bias-Anpassung- und statistischen Downscaling-Strategie bereitzustellen.

Insbesondere verfolgt PREVAL ÖKS NEXTGEN die folgenden vier Ziele:      

  1. Etablierung eines Prozesses, der österreichische Meteorolog:innen befähigt, climate services bereitzustellen, die auf dem neuesten Stand der Wissenschaft basieren, für die Anforderungen der jeweiligen Benutzer:innen relevant sind und Wertvorstellungen der unterschiedlichen Benutzer:innen berücksichtigen.
  2. Einzuschätzen wie sich die Darstellung großskaliger Prozesse in globalen Klimamodell-Ensembles auf die Darstellung des regionalen Klimas in Österreich auswirkt, und Quantifizierung des jeweiligen möglichen Mehrwerts sowohl des dynamischen downscalings als auch der neuesten Generation globaler Klimamodelle.
  3. Bewertung der Leistungsfähigkeit von derzeit verfügbaren Klimamodell-Ensembles hinsichtlich interner Klimavariabilität und langfristiger Klimatrends von der dekadischen bis zur hundertjährigen Skala. Bewertung des Potenzials von single-model initial-condition large ensembles, um interne Klimavariabilität und langfristige Klimatrends zu unterscheiden.
  4. Identifizieren von geeigneten statistischen Bias-Anpassungs- und statistischen Downscaling-Strategien, die die inhärenten Einschränkungen der Ansätze berücksichtigen, aber gleichzeitig die Verwendbarkeit der generierten Klimamodelldaten für Klimafolgenabschätzungen optimieren.

 

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